Wenn Sprache lebendig wird, entsteht etwas Besonderes: Beim diesjährigen Balladenbattle des Jahrgangs 7 verwandelte sich unsere Aula erneut in einen intensiven Aufführungsraum voller Stimme, Bewegung und Atmosphäre. SchülerInnen brachten klassische und moderne Balladen in eigenen szenischen Umsetzungen auf die Bühne.

Im Deutschunterricht hatten sich die Klassen zuvor intensiv mit ausgewählten Texten auseinandergesetzt. Balladen wurden gelesen, gedeutet, sprachlich durchdrungen. Aus diesen Arbeitsprozessen heraus präsentierten Gruppen stellvertretend für ihre Klasse ihre Ergebnisse vor Publikum.

Die Aufführungen zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig literarische Texte interpretiert werden können: leise oder kraftvoll, reduziert oder szenisch verdichtet.

Auf der Bühne wurde Sprache erlebbar: Stimmen zitterten vor Aufregung, wuchsen im Vortrag, trugen Texte durch den Raum. Inhalt und Interpretation verbanden sich mit Bewegung, Rhythmus und Stille. Lesen, Sprechen und Gestalten griffen sichtbar ineinander.

Ein besonderer Moment entstand im Beitrag des DaZ-Kurses, der Goethes Zauberlehrling in einer eigenen Rap-Version präsentierte. Die moderne Form zeigte, wie sicher und selbstbewusst SchülerInnen mit Deutsch als Zweitsprache literarische Texte aufgreifen und neu gestalten können.

Der Klassiker „Der Erlkönig“ überzeugte durch eine dichte Inszenierung und große Präsenz und belegte am Ende den ersten Platz.
Neugierig geworden? Dann klickt gern in unser Gewinner-Video und erlebt die Atmosphäre des Balladenbattles noch einmal mit.

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