In den Jahrgängen 5 bis 7 werden die SchülerInnen an der IGS Kreideberg binnendifferenziert unterrichtet. Dieses Unterrichtsprinzip ermöglicht eine hohe Durchlässigkeit zwischen den Anforderungsbereichen und trägt den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Entwicklungstempi der SchülerInnen Rechnung. Leistung wird dabei nicht als starre Größe verstanden, sondern als individueller Entwicklungsprozess.
Die Leistungsrückmeldung erfolgt in diesen Jahrgängen über kompetenzorientierte Rückmeldebögen, die am Ende eines Schulhalbjahres in einem Lernentwicklungsbericht (LEB) zusammengeführt werden. Diese Form der Rückmeldung macht Lernfortschritte sichtbar, stärkt die Selbstreflexion der SchülerInnen und unterstützt sie dabei, Verantwortung für ihren eigenen Lernweg zu übernehmen.
Besonders leistungsstarke SchülerInnen haben bereits ab Jahrgang 5 die Möglichkeit, sich innerhalb des Klassenverbandes in den Langfächern auf erweitertem Niveau zu erproben. So können individuelle Stärken gezielt gefördert werden, ohne den gemeinsamen Lernraum aufzugeben.
Ab Jahrgang 8 erhalten die SchülerInnen zusätzlich Noten als Leistungsrückmeldung. Das Notenzeugnis wird dabei durch einen verkürzten Lernentwicklungsbericht ergänzt, um fachliche Leistungen weiterhin in einen entwicklungsorientierten Zusammenhang einzuordnen. Spätestens ab Jahrgang 9 erfolgt in den Langfächern eine äußere Differenzierung in Grund- und Erweiterungskurse (G- und E-Kurse). Ein Wechsel der Anspruchsebene ist jeweils zum Halbjahr auf Grundlage der gezeigten Leistungen und durch Beschluss der Klassenkonferenz möglich.
Mit dem erweiterten Sekundarabschluss I erwerben die SchülerInnen die Zugangsvoraussetzungen für die gymnasiale Oberstufe, die an der IGS Kreideberg zum Schuljahr 2025/2026 eingerichtet wurde. Damit eröffnen wir unseren SchülerInnen verlässliche und durchlässige Bildungswege – orientiert an ihren individuellen Fähigkeiten, Zielen und Entwicklungsmöglichkeiten.








