Wie können wir uns Räume mithilfe von Mapping-Strategien erschließen? Mapping beschreibt hier nicht primär das exakte Abbilden von Räumen, sondern das Sammeln, Sichtbarmachen und Gestalten subjektiver Raumwahrnehmungen. Dabei geht es nicht primär um die Orientierung durch eine Karte, sondern darum, wie Orte erlebt werden und welche emotionalen, sozialen oder sinnlichen Qualitäten sie besitzen. Mapping stellt eine explorative, subjektive Praxis der Raumaneignung dar.  Die Schüler*innen des 8. Jahrgangs analysierten im Kunstunterricht den Schulraum im Sinne des Mappings als subjektiv erfahrbaren Raum. So entwickelten und erprobten sie eigene Markierungen, indem sie gezielt in den Raum eingriffen und die Wirkung anschließend reflektierten. Auch Spurensuche innerhalb des Schulgebäudes auf Papier und die Erschließung des Raums durch Handlung mit dem eigenen Körper wurden innerhalb des Mappings umgesetzt. Die Entwicklung und Durchführung des Projekts geschah gemeinsam mit den GHR300-Praktikantinnen Clara Borchmann und Ronja Winkler. (See)

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