Die erste abendfüllende Produktion dieses Kurses war ein voller Erfolg – sowohl bei MitschülerInnen, als auch bei Eltern und externen ZuschauerInnen kam das komödiantische Stück gut an. Die Geschichte über Ausgrenzung, Anderssein, Artenschutz und interessante Beziehungskonstellationen, in der bekannte Märchenfiguren in neuen Rollen und Zusammenhängen auftauchen, ist durch viele witzige Anspielungen und die Performance der SchülerInnen kurzweilig. Die Ebenen zwischen Märchenwelt und Realität verschwimmen, indem immer wieder drei Kommissare aus dem Menschenland auftauchen, um die mysteriösen Morde an 23 streng geschützten Geburtshelferkröten aufzuklären – an denen Rosenrot und Schneeweißchen schuld sind, da sie ebenso einen Prinzen haben wollen wie die Prinzessin des Froschkönigs. Rotkäppchen kämpft währenddessen um die Anerkennung ihres Geliebten – Rolf, der Wolf – der von allen ausgegrenzt und stigmatisiert wird aufgrund der Taten seiner Vorfahren. Hierbei entpuppen sich jedoch der Prinz, der sehr unter seiner Helikoptermutter, der Königin, leidet, und der Jäger ebenfalls als in Rotkäppchen verliebt, was die Sache entsprechend verkompliziert.

