Im Nawi-Unterricht hat der 7. Jahrgang mithilfe von Kartoffeln ein Lämpchen zum Leuchten gebracht. „Das geht doch nicht?“ „Oh, doch!“ Für die Kartoffelbatterie haben die SchülerInnen Kartoffeln mit Unterlegscheiben aus Zink und 5-Cent-Münzen aus Kupfer mit Kabeln und Krokodilklemmen verbunden und dann an eine LED-Lampe geklemmt.
„Schaut mal, die Lampe leuchtet!“ Die SiebtklässlerInnen waren stolz auf ihren Versuchsaufbau und haben sich über das Leuchten der LED-Lampen gefreut. Es wurden besprochen, dass in dem Saft der Kartoffel eine chemische Reaktion zwischen Zink und Kupfer stattfindet. Das Zink wird zu einem negativ und Kupfer zu einem positiv geladenem Pol. In der Kartoffel werden nun durch Elektronen, die sich von Zink (dem negativen Pol) lösen und zum Kupfer (dem positiven Pol) wandern, Ladungen ausgeglichen. Dies ist der Stromfluss, der im geschlossenen Stromkreis, die Lampe zum Leuchten bringt. Chemische Energie wurde in elektrische Energie umgewandelt. „Geht das auch mit Zitronen?“ …

